Anonim
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  • In einer Umfrage unter 500 Geschäftsinhabern gaben 81% an, dass ihre Mitarbeiter die Bedeutung der Datensicherheit verstanden.
  • Die Umfrage ergab auch, dass 60% ihre Mitarbeiter in Datenschutzpraktiken schulen.
  • Dennoch gaben 27% der Geschäftsinhaber an, keine Datensicherheitssoftware zum Schutz ihrer Geräte einzusetzen.

Gegen Ende des National Cybersecurity Awareness Month ist es wichtig, dass Kleinunternehmer die Notwendigkeit der Datensicherheit verstehen. Ein einziger Datenverstoß kann für Ihr Unternehmen eine Katastrophe bedeuten, die in vielen Fällen hätte vermieden werden können. Während die Notwendigkeit eines Cybersicherheitsplans 2019 allgemein bekannt sein sollte, deutet die jüngste Umfrage von Paychex darauf hin, dass dies bei einigen amerikanischen Geschäftsinhabern möglicherweise nicht der Fall ist.

In einer Umfrage, die Ende letzter Woche veröffentlicht wurde, befragten die Forscher von Paychex 500 Geschäftsinhaber von Unternehmen mit 500 oder weniger Mitarbeitern zu ihren Gedanken darüber, wie sich Cybersicherheit auf ihre Organisationen auswirkt. Die Forscher stellten fest, dass die meisten Unternehmensinhaber zwar die Bedeutung der Cybersicherheit verstanden, 27% jedoch angaben, keine softwarebasierte Präventionsmaßnahme zu verwenden, um potenzielle Datenverletzungen zu verhindern.

Vorsorgemaßnahmen treffen

Während etwas mehr als einer von vier Befragten angab, zum Zeitpunkt der Befragung keine Datensicherheitssoftware installiert zu haben, stellten die Forscher fest, dass dies bei den meisten Befragten der Fall war. Während ungefähr 73% der befragten Geschäftsinhaber angaben, bereits Sicherheitssoftware online zu haben, unterschieden sie sich hinsichtlich der Art der von ihnen durchgeführten Maßnahmen.

Laut der Umfrage gaben 48% der Befragten an, lokale Software zu verwenden. Diese Art von Lösung gibt Unternehmen mehr Kontrolle darüber, wie sie ihre Daten schützen, und wird in der Regel von internen IT-Mitarbeitern verwaltet. Lokale Lösungen ähneln eher traditionellen Softwareprogrammen, dh, sie erfordern eine Lizenz zur Verwendung der Anwendung und werden lokal installiert.

Auf der anderen Seite gaben 11% der Geschäftsinhaber an, Cloud-basierte Software für ihre Cybersicherheitsanforderungen zu verwenden. Während lokale Programme mehr Kontroll- und Sicherheitsoptionen bieten, haben Unternehmen, die Cloud-basierte Optionen verwenden, rund um die Uhr Fernzugriff auf das System und sind im Allgemeinen bestrebt, ihre Daten zu sichern und dabei Geld für Server-Bandbreite und IT-Kosten zu sparen Dienstleistungen nach Bedarf.

Die restlichen 14% gaben an, dass sie sowohl lokale als auch cloudbasierte Lösungen für eine noch sicherere Strategie verwenden. [Besuchen Sie unsere Schwestersite business.com, um Empfehlungen zu Internetsicherheit und Antivirensoftware zu erhalten .]

Bradley Schaufenbuel, Chief Information Security Officer bei Paychex, sagte, dass Unternehmen wachsam bleiben müssen, wenn sie ihre Daten wirklich schützen wollen. "Es ist beruhigend zu sehen, dass die Mehrheit der Geschäftsinhaber die geeigneten Schritte unternimmt - von der Schulung der Mitarbeiter bis hin zu Softwareinvestitionen -, um sich gegen die Bedrohung durch Cyberangriffe oder Datenschutzverletzungen zu verteidigen", sagte er.

Vertrauen in die Cybersicherheit

Die Forscher lernten nicht nur, wie Unternehmen ihre Daten schützen, sondern stellten den Befragten auch Fragen zu ihren bestehenden Cybersicherheitsrichtlinien.

Laut der Studie gaben 72% der Befragten an, ihre Cybersicherheitspläne regelmäßig zu überprüfen, und 70% meinten, ihr Unternehmen habe eine "klare Datenschutzrichtlinie". In Bezug auf die Sichtweise ihrer Mitarbeiter zur Cybersicherheit waren 81% der Ansicht, dass ihre Mitarbeiter verstanden, warum Datensicherheit wichtig ist, und 60% gaben an, dass sie jeden Mitarbeiter in diesem Thema schulen. [Lesen Sie den entsprechenden Artikel: Cyberangriffe und Ihr kleines Unternehmen: Eine Grundvoraussetzung für Cybersicherheit ]

Die Forscher schlugen ihre Ergebnisse auch anhand der Unternehmensgröße auf und stellten fest, dass 89% der Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern ihre Mitarbeiter eher in Datenschutzmaßnahmen schulen, während dies nur 59% der Unternehmen mit 1 bis 19 Mitarbeitern tun würden. Diese Ungleichheit könnte darauf hindeuten, dass Kleinunternehmer der Ansicht sind, dass ihre weniger besetzten Betriebe kein Ziel für Datenschutzverletzungen sind. Der Bericht von Verizon über Datenverletzungsuntersuchungen aus dem Jahr 2019 zeigte jedoch, dass 43% aller Datenverletzungen Kleinunternehmen betrafen.