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  • 80% der befragten Unternehmer befürchteten eine mögliche Rezession, 44% gaben jedoch an, nichts unternommen zu haben, um sich darauf vorzubereiten.
  • 21% gaben an, bereits begonnen zu haben, große Investitionen zurückzufahren, und weitere 21% gaben an, dies in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu planen.
  • Bei 16% der befragten Unternehmen hat sich die Einstellung bereits verlangsamt, während 15% in den nächsten zwei Jahren mit einem Rückgang der Einstellungen rechnen.

Wirtschaftswissenschaftler haben keinen besonders guten Blick auf die nahe Zukunft der Wirtschaft. Die Angst vor einer sich abzeichnenden Rezession ist schon seit einiger Zeit auf dem Vormarsch, und Experten erwarten, dass diesmal bestimmte Bevölkerungsschichten besonders hart getroffen werden. Da KMU nicht gegen die Auswirkungen eines massiven wirtschaftlichen Abschwungs gefeit sind, wollte eine neue Studie von BlueVine wissen, wie sie sich vorbereiten - und stellte fest, dass sich viele überhaupt nicht vorbereiten.

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Researchscape befragte BlueVine mehr als 1.000 US-amerikanische Kleinunternehmer zu ihren Gedanken über eine bevorstehende Rezession sowie zu den Maßnahmen, die sie ergriffen haben, um die potenziellen Auswirkungen zu bewältigen. Die Forscher stellten fest, dass 80% angaben, sich Sorgen über eine Rezession zu machen, 44% jedoch nichts unternommen hatten, um sich darauf vorzubereiten. Darüber hinaus gaben 36% an, in den nächsten zwei Jahren keine Vorbereitungen treffen zu wollen.

In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen Dezember 2008 und Dezember 2018 rund 1, 8 Millionen KMU aufgrund der letzten Rezession aus dem Geschäft gingen, sagte BlueVine-CEO Eyal Lifshitz, dass diese Ergebnisse für amerikanische Unternehmer und Kleinunternehmer besonders besorgniserregend sein sollten.

"Kleinunternehmen sollten sich jetzt Zeit nehmen, um ihre Geschäfte vorzubereiten, während die Wirtschaft noch stark ist, insbesondere wenn es darum geht, die richtige Finanzierung zu finden, um jeder wirtschaftlichen Situation standzuhalten", sagte er.

Während Forscher herausfanden, dass einige kleine Unternehmen sich nicht vorbereiten, versuchten sie auch zu verstehen, wie andere sich auf den nächsten Abschwung vorbereiten.

Wie KMUs sich auf die nächste Rezession vorbereiten

Es ist schwer, sich auf eine Rezession vorzubereiten. Ohne die Fähigkeit zu verstehen, wie schlimm die Lage aufgrund von Marktschwankungen wird, ist es für Unternehmen nicht einfach zu bestimmen, wie viel sie sparen müssen und welche Maßnahmen sie für eine bessere wirtschaftliche Zukunft einschränken müssen.

Die Forscher stellten fest, dass Unternehmer, die Maßnahmen zur Absicherung ihres Lebensunterhalts gegen Rezessionen planten, bestimmten Maßnahmen höchste Priorität einräumten. Laut der Umfrage hatten 21% der Befragten bereits damit begonnen, Produkte und Dienstleistungen hinzuzufügen, um das Angebot ihrer KMU zu diversifizieren, während weitere 28% angaben, dies in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu planen. Darüber hinaus gaben 17% an, bereits begonnen zu haben, günstigere Lieferanten und Partner für die Zukunft zu suchen, und 22% gaben an, dies bald zu planen.

Leider müssen einige Dinge, die ein kleines Unternehmen betreffen, im Zuge einer bevorstehenden Rezession zurückgefahren oder ganz eingestellt werden. Die Forscher stellten fest, dass 21% der Befragten bereits damit begonnen hatten, die Zahl der von ihnen in Betracht gezogenen Großinvestitionen zu verringern, und 21% planten, Projekte in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu kürzen. Etwa 16% der befragten Unternehmer gaben an, dass sie bereits mit der Einstellung neuer Mitarbeiter begonnen oder diese bereits eingestellt haben, und 15% gaben an, dies in den nächsten zwei Jahren zu planen.

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Finanzen in Ordnung bringen

Eines der größten Probleme, das während der Rezession von 2008 auftauchte, war, dass die Bankkredite mit dem Schrumpfen der Wirtschaft zum Stillstand kamen und die Unternehmen im Stich ließen.

Als es darum ging, die Luken für raues finanzielles Wetter herunterzufahren, sagten die Forscher, sie seien überrascht zu erfahren, dass die Unternehmen keine besonderen Bedenken hinsichtlich der Beschaffung von Finanzmitteln hatten.

Von den befragten Kleinunternehmern gaben 19% an, besorgt zu sein, dass sie keine Genehmigung für eine Finanzierung erhalten könnten, während 10% angaben, bereits eine zusätzliche Finanzierung beantragt zu haben, und 15% gaben an, dies für das nächste Mal zu planen 2 Jahre. [Auf der Suche nach Geschäftskrediten? Schauen Sie sich unsere besten Tipps und Bewertungen an.]