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Um mit dem heutigen wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt Schritt zu halten, werden 2016 viele Arbeitgeber unterschiedliche Einstellungsstrategien einführen, wie neue Forschungsergebnisse belegen.

Neben der Bezahlung höherer Einstiegsgehälter konzentrieren sich viele Arbeitgeber nach einer neuen Studie von CareerBuilder darauf, geringqualifizierten Mitarbeitern mehr Möglichkeiten zum Aufstieg zu bieten, jüngere Praktikanten einzustellen und neue Mitarbeiter außerhalb der USA zu suchen.

Basierend auf den Untersuchungen hat CareerBuilder mehrere wichtige Trends aufgedeckt, die die Beschäftigungslandschaft im Jahr 2016 mitgestalten werden.

  • Geringe bis hohe Qualifikation: Da sich die meisten Arbeitgeber Sorgen über eine wachsende Qualifikationslücke machen, werden viele Unternehmen daran arbeiten, ihre eigene Talent-Pipeline zu entwickeln. Die Studie ergab, dass 33 Prozent der Unternehmen geringqualifizierte Arbeitskräfte einstellen und in deren Ausbildung für hochqualifizierte Berufe investieren wollen.
  • Jüngere Praktikanten: Um die nächste Generation zu ermutigen, STEM-bezogene Jobs und andere nachgefragte Positionen zu übernehmen, planen viele Arbeitgeber, Beziehungen zu jüngeren Studenten aufzubauen. Die Studie zeigt, dass 25 Prozent der Arbeitgeber im nächsten Jahr Schüler als Praktikanten einstellen werden.
  • Höhere Gehälter: Um Top-Talente zu halten und anzuziehen, rechnen 83 Prozent der Unternehmen damit, die Vergütung für bestehende Mitarbeiter zu erhöhen, während 66 Prozent höhere Einstiegsgehälter für neue Mitarbeiter anbieten. "Während Arbeitgeber eher bereit waren, für hochqualifizierte Arbeitskräfte eine Prämie zu zahlen, müssen sie jetzt für Einstiegspositionen wettbewerbsfähigere Löhne zahlen", sagte Matt Ferguson, CEO von CareerBuilder, in einer Erklärung. "Die Arbeitnehmer gewinnen an Einfluss."
  • Grenzen überschreiten: Um offene Stellen zu besetzen, konzentrieren sich Arbeitgeber nicht nur auf US-amerikanische Arbeitnehmer. Fast 20 Prozent der Befragten werden 2016 Arbeitnehmer mit einem H-1B-Visum einstellen, um im Ausland geborene Arbeitnehmer vorübergehend für spezialisierte Jobs zu beschäftigen.
  • Führungsdemografie: Viele Arbeitgeber planen, ihre Führungsteams im Jahr 2016 zu diversifizieren. Die Studie zeigt, dass 55 Prozent der Unternehmen planen, mehr Frauen für Führungspositionen einzustellen oder zu befördern, 53 Prozent planen, dies auch für Mitarbeiter von Minderheiten zu tun. Darüber hinaus erwarten 47 Prozent, dass Arbeitnehmer unter 30 Jahren in Führungspositionen befördert werden.

Insgesamt planen 36 Prozent der Arbeitgeber, 2016 wie 2015 Vollzeit-Festangestellte einzustellen, wobei nur 10 Prozent damit rechnen, den Personalbestand zu verringern. []

Kundendienstpositionen werden in diesem Jahr den größten Zuwachs verzeichnen. Die Untersuchung ergab, dass 32 Prozent der Arbeitgeber planen, 2016 neue Kundendienstpositionen zu schaffen, 29 Prozent Arbeitsplätze in der Informationstechnologie schaffen und 27 Prozent neue Vertriebsmitarbeiter einstellen.

Darüber hinaus werden 24 Prozent zusätzliche Arbeitsplätze in der Produktion schaffen, 20 Prozent werden neue Verwaltungsmitarbeiter einstellen und 18 Prozent werden mehr Marketingmitarbeiter einstellen.

Die Studie ergab, dass kleine Unternehmen ihre finanziellen Aussichten im Jahr 2016 viel optimistischer beurteilen und versuchen, ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen. 27 Prozent der Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern planen, fest angestellte Vollzeitbeschäftigte einzustellen, gegenüber 20 Prozent im Vorjahr. Darüber hinaus planen 33 Prozent der Unternehmen mit 250 oder weniger Mitarbeitern die Einstellung von festangestellten Vollzeitbeschäftigten (gegenüber 29 Prozent im Vorjahr).